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Hundert Augen

Roman

Gareis, Marianne
Erschienen am 16.05.2022
12,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783518472507
Sprache: Deutsch
Umfang: 251
Format (T/L/B): 2.0 x 19.0 x 12.0 cm

Beschreibung

Autorenportrait

Rezension

»Das funktioniert als eine ganz besondere Art von Roman vor allem deshalb, weil Schweblins konzise und lakonische Sprache diese geografisch in alle Richtungen ausfransenden Handlungsstränge zu einem literarisch dichten, spannungsgeladenen Netz zusammenwebt.«

»Ein solches Sujet – kleine, von Unbekannten ferngelenkte Plüschtiere mit Kamera drin bevölkern auf einmal alle Haushalte – würde unter minderbegabten Händen zu einer aufdringlich parabelhaften ›Black Mirror‹-Folge gerinnen, aber bei Schweblin entstehen Seite für Seite tiefer ins menschliche Mysterium vordringende Geschichten daraus.«

»Anders als dystopische Science-Fiction-Literatur zeigt [ ] an einem technologisch plausiblen Beispiel, wie unvorbereitet wir Menschen in die neue Welt hineinstolpern. Und unterhaltsam ist der Roman außerdem.«

»Mit beeindruckendem Gespür für visuelle Effekte und Situationskomik ...«

»Immer wieder werden im Roman Menschen auf der Suche nach Nähe gedemütigt, behutsam gepflanzte Hoffnungen auf großes oder kleines Glück pulverisiert. Allerdings selten, und das unterscheidet Schweblin von vielen Autoren, um des Schockeffekts willen, nie mit spürbarer Freude an Qual und Grenzüberschreitung. Schweblins Geschichten sind verstörend, weil sie die Menschlichkeit mindestens so sorgfältig untersucht wie die Unmenschlichkeit.«

»Grandiose Literatur … Ein Weltroman … Seit Dave Eggers das beachtenswerteste Buch zum Thema, was diese digitale Welt mit uns macht.«

»Samanta Schweblins Hundert Augen inszeniert auf sehr schlaue Weise ein immer wiederkehrendes Debattenthema unserer digitalen Zeit.«

» ist brillante Science-Fiction, große Gegenwartsliteratur und ein aktuelles Ausrufezeichen hinter der langen Tradition südamerikanischer Fantastik.«

»Schweblins Dialoge, ihre Roman-Regie fesseln. ... Visionär, kalt & verstörend.«

»Mit poetischer Präzision führt Schweblin auch jede noch so zarte Geschichte zielgerichtet Richtung Abgrund. Jede Form von Gewissheit ist am Ende der Lektüre [von ] in Fetzen. ... Literatur, die so überwältigend ist, dass sie einem den Boden unter den Füßen wegzieht.«